Das Einfache in etwas Kostbares verwandeln

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Fermento – die Kunst des Haltbarmachens

„Fermento“ ist das lateinische Wort für „gären lassen“ und bringt’s genau auf den Punkt. Beim wilden Fermentieren wird Gemüse auf natürlichste Weise haltbar gemacht. Die wichtigste Arbeit erledigen die Milchsäure Bakterien und die sind von Natur aus überall: auf Pflanzen, auf der Haut, im Körper. Im richtigen Milieu fressen die „freundlichen“ Bakterien den Zucker im Gemüse und wandeln ihn in Säure um, welche die Schädlinge abtöten. Im Vergleich zu anderen Konservierungsmethoden steckt Fermentiertes voller Vitamine und Nährstoffe.

Das große Los für die Gesundheit

Das Tolle am Fermentieren ist, es braucht weder Hitze noch Luft, noch Konservierungs- oder Zusatzstoffe. Abgesehen vom Salz bringt das Bio-Gemüse alles mit, was wir brauchen. Das Gemüse wird nur minimal verarbeitet, so behält es seine Nährstoffe und weil die „freundlichen“ Bakterien die langen Zuckerverbindungen vernaschen, kann unser Körper die Lebensmittel viel besser verdauen. Die Nährstoffe braucht unser Körper, um alle Organismen gesund und leistungsfähig zu halten. Außerdem versorgt das fermentierte Gemüse den Körper mit Ballaststoffen, die die guten Bakterien im Darm als Futter brauchen. Nur mit einer gesunden Bakterienvielfalt bleibt die Darmflora intakt.

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Die Rezepte & der Geschmack

Vitamine, Farbe und Geschmack bringt das Gemüse selbst mit. Wir kurbeln die Leistungskraft der Milchsäure Bakterien nur noch mit Ur-Salz an und es entsteht eine feine Säure. Das frische Aroma veredeln nur noch ausgewählte Gewürze – in dieser Einfachheit steckt die Raffinesse. Am besten ist es, das Gemüse roh zu verspeisen, aber auch Kochen ist möglich. Um die Säure auszugleichen kombiniert man es am besten mit süßeren Komponenten, zum Beispiel mit ein wenig Honig, ein bisschen Agavendicksaft, Obst oder Nüssen.